Handball bewegt Schule

26.04.2009  (Autor: Hans Reif)

Der Handballbezirk hatte eingeladen und (fast) alle Bergsträßer Vereine kamen zur Pressekonferenz zum Auftakt des Handball-Nachwuchs-Projektes “Handball bewegt Schule”, bei dem Vereine in die Lage versetzt werden, Handball-AG’s in und mit Schulen zu installieren und somit die Sportart langfristig zu sichern.

Die Veranstaltung fand in den Räumlichkeiten der Bürgerstuben in der Weststadthalle Bensheim in Kooperation mit dem Freundeskreis der “Flames” statt. Der Einladung gefolgt waren auch die Bergsträßer Printmedien Darmstädter Echo und Bergsträßer Anzeiger, die damit ihr großes Interesse an diesem Projekt bekundeten.

Nach den einleitenden Worten von Bezirksjugendwart Klaus Amend (Erfelden) stellte der Teilprojektleiter für den kreis Bergstraße, Hans Reif (Heppenheim) die aktuelle Situation der Vereine dar und begründete die Notwendigkeit einer derartigen Initiative, die im übrigen durch die Metropolregion Rhein-Neckar unterstützt und von der BASF finanziell gefördert wird.

Äußerer Anlass der Pressekonferenz war die Übergabe von projektbezogenen Werbemitteln, wie Plakaten, Stundenplänen und Postkarten, die bei dieser Gelegenheit der Öffentlichkeit präsentiert wurden.

Nach dem offiziellen Projekt-Kickoff während des Mai-Marktes 2008 wurden im Kreis Bergstraße bereits erste Erfahrungen mit schulischen Kooperationen beim TV Lampertheim, dem TV Einhausen und der HSG Bensheim/Auerbach gesammelt, stellvertretend berichtete Fritz Strubel, Abteilungsleiter des TV Lampertheim über die sehr positive Resonanz sowohl seitens der Schule, als auch der Schüler.

Markus Gomer (BASF) wies in seinem Statement auf den sozialen Faktor des Projektes hin, der sich nicht alleine über die Sportart Handball definiert. Dadurch,dass Handball aber eine in der Region tief verankerte Sportart sei, könne hier exemplarisch das Funktionieren solcher Projekte dargestellt werden könne. Er lobte die disher mit Schwerpunkt im Badischen Handballverband geleistete Arbeit und die der Projektgruppe, der außerdem der Pfälzer Handball-Verband, sowie der Handballbezirk Darmstadt im Hessischen Handball-Verband angehört.

Horst Knop als Vertreter der Metropolregion und des Sportkreises Bergstraße zeigte die Möglichkeit der Einbindung von jungen Menschen im “freiwilligen sozialen Jahr” (FSJ) auf und betonte die Unterstützung des Projektes durch die Politik.

Gesamt-Projektleiter Uwe Ziegenhagen vom Badischen Handballverband erläuterte die Einbindung des Projektes in die Fördermaßnahmen seines Verbandes, zeigte kurz den bisherigen Projektverlauf auf und interviewte das im hessischen Bereich gekürte Model, das ab sofort als eines von drei Motiven im gesamten Gebiet der Metropolregion auf Plakaten zu sehen sein wird. Dabei gab sich Model Kai Lillinger vom TV Lampertheim bescheiden, konnte aber seinen Stolz, dass er damit Jugendhandball in der Region repräsentiert, nicht verhehlen.

Danach war auf der Leinwand eine kurze Präsentation von Casting, Foto-Shooting und Präsentation der Werbemittel gezeigt, ehe die fast vollständig erschienenen Bergsträßer Vereine die Taschen mit den verschiedenen Werbemitteln in Empfang nehmen konnten.

Auf Einladung des Freundeskreises der “Flames” der HSG Bensheim/Auerbach war dann Gelegenheit das letzte Rundenspiel der laufenden Zweitliga-Saison gegen den TV Mainzlar anzusehen.