Der Torwart im Grundlagentraining

Autoren: Jochen Breitenbach· Jürgen Hofmann
Referat im Rahmen der Trainerweiterbildung, Ergänzung C-Trainerausbildung Bezirk Darmstadt

“Mein guter Torwart ist schon die halbe Miete im Spiel!”, Zitat eines Trainerkollegen, der damit auch schon die große Bedeutung der Torwartposition im Handball beschreibt.Torleute haben eine Sonderstellung im Handballspiel, weil sie den Großteil ihrer Aufgaben ohne Unterstützung ihrer Mitspieler erfüllen müssen; ihre Fehler können von niemanden ausgeglichen werden - Erfolg und Mißerfolg sind für Jedermann offensichtlich. Dennoch bleibt der Torwart Teil der Mannschaft, mit den gleichen Rechten und Pflichten im Training und Wettkampf ausgestattet wie die anderen Spieler.

Für die Erörterung der Schulungsschwerpunkte von Torwarten ist die Feststellung entscheidend, welche besonderen Fertigkeiten und Fähigkeiten ein Torwart mitbringen sollte.

Das Anforderungsprofil eines Torwarts

Anforderungen im physischen Bereich

Technisch - taktische Leistungsfaktoren
  • Beherrschung der Grundtechniken zur Abwehr hoch, halbhoch und flach geworfener Bälle, Heber-Abwehr, Sprungabwehr, Langpaß (gehört in das Grundlagentraining ab etwa 13 Jahren).
  • Korrektes Stellungsspiel, Torwürfe der Rückraum-, Außen- und Kreisspieler, Täuschungen, 7m-, Freiwurf- und Tempogegenstoßabwehr.
  • Andauernde Absprache mit der Verteidigung.
  • Technikvariation ist typbedingt und situationsbedingt (z.B. Stellung bei Tempogegenstößen) und gehört in das Aufbautraining.
  • Erkennen von Tempogegenstoßmöglichkeiten bei Fehlwürfen oder parierten Bällen.
  • Gute Pässe auf jede Distanz bei jeder Geschwindigkeit.
  • Schnell den abgewehrten Ball unter Kontrolle und sicher ins Spiel bringen zum Ausnutzen von Tempogegenstoßmöglichkeiten.
Individuelle Voraussetzungen
  • Körpergröße und allgemeine anthropometrische Voraussetzungen, Erfahrung, Spielertyp.
Konditionelle Voraussetzungen
  • Koordination, Beweglichkeit, Kraft, Standfestigkeit.
  • Die Grundlagenausdauer ist sehr wichtig und muss auch während der Wettkampfperiode mit Waldläufen etc. gefördert werden.
  • Die Koordination ist ein wesentlicher Baustein eines guten Torwarttrainings.

Im Training müssen alle fünf koordinative Fähigkeiten beachtet werden:

  • Orientierungsfähigkeit

Diese Fähigkeit ermöglichst es, sich in der Vielfalt von Positionen und Bewegungen zu orientieren und zu informieren. Sie beinhaltet die Antizipationsfähigkeit.

  • Differenzierungsfähigkeit

Sie erlaubt es, die eintreffenden Informationen aus der Muskulatur differenziert auf das Wichtigste zu übertragen und die Bewegungsantwort entsprechend zu dosieren.

  • Gleichgewichtsfähigkeit

Fähigkeit, das Gleichgewicht zu halten oder nach Positionsveränderungen schnell wieder einnehmen zu können.

  • Rhythmisierungsfähigkeit

Fähigkeit, einen Bewegungsablauf rhythmisch zu gestalten oder einen vorgegebenen Rhythmus zu erfassen.

  • Reaktionsfähigkeit

Die wichtigsten Informationen werden schnell aufgenommen, um eine Bewegung sofort auszuführen.

Anforderungen im psychischen Bereich

  • Guter Kontakt zu den anderen Feldspielern.
  • In extremen Streßsituationen muß der TW klaren Kopf bewahren (7-m, Tempogegenstößen).
  • In 1:1 Situationen darf der TW keine Schwachstelle nach außen zeigen.
  • In hektischen Spielphasen sollte der TW durch überlegtes Handeln Ruhe zurückbringen.
  • Konzentrationsfähigkeit, Wahrnehmungs-, Reaktions-, Antizipationsfähigkeit.
  • Persönlichkeitseigenschaften (Motivation, Mut, Selbstvertrauen, Risikobereitschaft, Aggressivität, Streßresistenz, Ausgeglichenheit, positives Denken).

Angriffs- und Abwehraufgaben des Torwarts

In der Abwehr bestehen die Aufgaben des Torwarts darin:

  • verschiedenste Würfe abzuwehren
  • die Abwehr zu dirigieren
  • durch variable Abwehrtechnik den Gegner zu verunsichern
  • bei gegnerischen Tempogegenstößen eventuell den Ball zu ersprinten.

Im Angriff hingegen darin:

  • bei Fehlwürfen den Ball so schnell wie möglich wieder sicher ins Spiel zu bringen
  • genaue Pässe auf jede Distanz geben zu können
  • das Spielgeschehen zu beobachten um auf eventuelle Konterspiele der Gegner reagieren zu können

Bedenkt man die Geschwindigkeit der Würfe, so wird deutlich, wie wichtig die Tatsache ist, dass der Torwart durch die Bewegungen der Werfers schon erkennt, wohin der Wurf geht. Diese Fähigkeit des “Vorraussehens” einer Bewegung und einer Wurfrichtung wird als Antizipationsfähigkeit bezeichnet. Es sollte immer auch ein Ziel des Torhüters sein, aus den Bewegungsabläufen der Gegenspieler mögliche Wurfziele zu erkennen und Abwehrmöglichkeiten bereitzustellen.

WurfpositionBallgeschwindigkeitZeit bis zum TorReaktionszeit
vom Kreis (~ 4m)60 km/h0,24 s0,39 s
aus dem Rückraum (~ 8m)80–100 km/h0,29–0,36 s0,39 s

Organisationsformen des Torwarttrainings

Wir unterscheiden 3 verschiedene Organisationsformen des Torwarttrainings:

1. Das Sondertraining/Stützpunkttraining

Dies beinhaltet das Training nur mit den Torwarten (unter Umständen auch aus unterschiedlichen Leistungs- und Altersklassen) und wird zum Beispiel vor/nach dem Mannschaftstraining, an speziellen Tagen, im Trainingslager, mit mehreren Torhütern und ohne/mit Werfergruppe organisiert. Torwarte stehen im Mittelpunkt und spornen sich untereinander an. Lerneffekt durch Bewegungsvorbild der älteren Torwarte möglich. Im Mittelpunkt steht dabei die individuelle Schulung jedes einzelnen Torwarts.

2. Das Einzeltraining

Das Einzeltraining wird vor bzw. nach oder parallel zum Mannschaftstraining, häufig von Trainer/Co-Trainer, als Eigentraining z.B. mit Arbeitskarten oder als Gruppentraining ausgeführt. Eventuell können noch zwei Spieler eingebunden werden, die unterschiedliche Aufgaben erfüllen müssen (Wurfserien).

3. Das Training im Mannschaftsverband

Dabei kommt es zu einem Mannschaftstraining für den Torwart, wo vor allem die Absprache und die Zusammenarbeit zwischen Abwehr und Torwart trainiert wird (Taktiktraining). Ein anschließendes Tempogegenstoßverhalten kann mitgeübt werden (® Komplexübungen). Wichtig ist bei Wurfserien die Konzentration und Disziplin der Werfer. Zur Motivation können auch Wurfwettkämpfe dienen (Spielergruppen oder Mannschaft gegen Torwart).

Der Torwart im Jugendtraining

Entscheidende Frage im Jugendbereich ist: Wann sollte die Auswahl zum Torhüter beginnen und wie sollte systematisches Torwarttraining einsetzen?

Für die Altersstufe von Minis bis zur D-Jugend sollte der Grundsatz gelten, daß einer größeren Zahl von Kindern die Möglichkeit gegeben wird, im Tor zu spielen. Den zukünftigen Torhütern sollte die Chance von Feldspielerfahrungen nicht frühzeitig genommen werden (und umgekehrt!). Damit gibt man auch den Feldspielern notwendige Erfahrungen im Tor, die sie für ihr späteres Wurfverhalten nutzen können.

Für das “Torwarttraining” gilt:

  • Es sollte noch kein systematisches Techniktraining durchgeführt werden.
  • Viele verschiedene Bewegungsmuster mit und ohne Ball ausprobieren lassen.
  • Schulung der Stabilität (z. B. einbeiniger Stand mit Zusatzaufgaben: Pässe, Sprünge usw.).
  • Viele gymnastische Übungen in das Training integrieren.
  • Möglichst viele Spieler Erfahrungen im Tor sammeln lassen

Für das Techniktraining gilt es, einfache und damit umsetzbare Anweisungen zu geben:

  • Zur Abwehr hoher Bälle mit beiden Händen.
  • Zur Abwehr halbhoher Bälle mit einer Hand.
  • Zur Abwehr flacher Bälle mit einem Fuß.
  • Bei Würfen von den Außenpositionen sollte der Torwart pfostennahe stehen.

Für die Altersstufe der C- und B-Jugend gelten folgende Grundsätze:

  • Flexibilität und Variabilität sollten noch immer im Vordergrund stehen.
  • Keine geschlossene und rigide Technik fördern und fordern. Es ist viel sinnvoller, das Repertoire der anwendbaren Bewegungsmuster zu erweitern.
  • Die früher erlernten allgemein motorischen Grundlagen jetzt gezielt in die spezifischeren Abwehrbewegung umsetzen.
  • Komplexe gymnastische Übungen mit und ohne Ball durchführen.
  • Durch verschiedene Wettbewerbe und Aufgabenstellungen die Motivation und den Kampfgeist des Torwarts fördern.
  • Beginn eines spezifischen Rumpf- und Sprungkrafttrainings.

Für die Altersstufe bis zur A-Jugend gelten folgende Grundsätze:

  • Akzentuiertes Training der torwartspezifischen Techniken mit verschiedenen Schwerpunkten durchführen, z. B.
    • maximale Geschwindigkeit in der Bewegungsausführung,
    • saubere, einwandfreie technische Ausführung,
    • maximale Abwehreffektivität usw.
  • Variables Training der Konzentration und Dynamik.
  • Techniktraining mit Antizipation kombinieren.
  • Beginn eines torwartspezifischen Konditionstrainings.

Grundtechniken unter Berücksichtigung biomechanischer Voraussetzungen

1. Abwehr flach geworfener Bälle

Grundsätzlich sollte hier die Schrittsprungtechnik zur Anwendung kommen, die Abwehraktion erfolgt mit Fuß und Hand: das angewinkelte Schwungbein und die ballnahe Hand werden nach unten in die bedrohte Torecke geführt. Bei situationsadäquater Anwendung kann eine Weiterführung in den Sprung-Hürdensitz notwendig werden, wobei beachtet werden sollte, daß der Oberkörper über dem Schwungbein bleibt und mit der ballnahen Hand eine zusätzliche Sicherung erfolgt.

2. Abwehr halbhoch geworfener Bälle

Auch hier kommt die oben beschriebene Schrittsprungtechnik zur Anwendung. Dem Schwungbein kommt im Rahmen der Vergrößerung der Körperfläche (=Abwehrfläche) eine wachsende Bedeutung zu. Mit dem Schwungbeineinsatz soll vor allem die Treffläche unterhalb der Hüfthöhe abgesichert werden. Insofern eine kontrollierte Abwehraktion möglich ist, sollte auch hier die beidhändige Abwehr bevorzugt werden.

3. Die Abwehr hoch geworfener Bälle

Bei der Abwehrreaktion in einer Torecke erfolgt immer ein Schrittsprung, wobei der Absprung mit dem ballfernen Bein ausgeführt wird, d. h. die Bewegung des Körpers in Ballrichtung erfolgt nach dem Absprung vom ballfernen Bein. Das ballnahe Bein unterstützt die Bewegung als Schwungbein. Der Körperschwerpunkt bewegt sich nach dem Absprung linear der Ballrichtung. Diese Abwehrtechnik läßt sich sehr gut mit der beidhändigen und einhändigen Abwehr kombinieren. Aus Sicht der Biomechanik ergeben sich folgende Vor- und Nachteile:

VORTEILE

  • Einfacher, standardisierter Bewegungsablauf für fast jede Armbewegung.
  • Minimaler Zeitaufwand für die Auswahl des richtigen Bewegungsmusters.
  • Reduzierter Zeitaufwand für die Koordination des Bewegungsablaufes.

NACHTEILE

  • Nur die Sprungkraft eines Beines kann genutzt werden, daher problematisch für Torwarte, die über weniger Explosivkraft verfügen oder eine breitere Grundstellung bevorzugen. Sie erreichen mit einem Sprung die diagonal obere Ecke nicht mit einer Hand.

4. Grundsätzliche Überlegungen zur Einhändigen und Beidhändigen Abwehr

Einhändige Abwehr

Der Einsatz der einhändigen Abwehr bei hoch- und halbhochgeworfenen Bällen hat den Vorteil einer größeren Rechweite. Die hierzu gezielt trainierte Beweglichkeit im Brust- und Schulterbereich ermöglicht es, den Arm aus der Schulter heraus weit in Ballrichtung zu strecken. Durch eine Ausgleichbewegung des Gegenarms wird das Gleichgewicht gehalten und die Kräfteeinwirkung auf die Wirbelsäule erfolgt einigermaßen symmetrisch. Da der Körperschwerpunkt bei dieser Technik nicht so weit in Ballrichtung verlagert werden muß, ist diese Technik relativ kraftsparend und trotzdem sehr schnell. Der eindeutige Nachteil ist die reduzierte Abwehrfläche in der Torecke mit nur einer Hand.

Beidhändige Abwehr

Diese klassische Technik ist sehr weit verbreitet, obwohl sie nicht ganz einfach zu erlernen ist. Der entscheidende Vorteil liegt in der vergrößerten Abwehrfläche in der Torecke mit beiden Händen. Diesem Vorteil steht der Nachteil der geringeren Reichweite gegenüber: Die reduzierte Reichweite erklärt sich aus der relativen Fixierung von Brust- und Schultermuskulatur bei der beidhändigen Abwehr, eine Beteiligung an der seitlichen Bewegung ist nur begrenzt möglich. Bei Einsatz dieser Technik muß der Körperschwerpunkt aus der Grundstellung heraus weit zur Seite verlagert werden. Einer erfolgreichen Anwendung muß zunächst ein hoher Kraftaufwand vorausgehen: neben dem explosiven Abdruck werden hohe Anforderungen an die Schnelligkeit der Rumpfmuskulatur gestellt, da sonst die beidhändige Abwehr zu langsam ausgeführt wird.

Weiterführende Literatur

  • BARDA, Michal (1993): Handball-Roncalli. In: Handballtraining 9/1993 (S. 33–37).
  • BAUMBERGER, JÜRG (1990): Handball spielen lernen - Handball besser spielen. Stäfa: Schweizerischer Verband für Sport in der Schule.
  • BIEGLER-WIRTZ (1994): Torwarttraining. Grundbewegungen, Beinarbeit, Komplexübungen. Münster: Philippka.
  • BUCHER (Hg.) (1988): 766 Spiel- und Übungsformen für den Fußballtorhüter. Schorndorf: Hofmann.
  • DHB (Hg.) (1990/1990/1992): Handballhandbuch 1,2,3. Münster: Philippka.
  • SCHUBERT/HERZ et al (1981): Torwarttraining im Hallenhandball, Torwartkartothek 1. Münster: Philippka.
  • SPÄTE, Dietrich (1994): Torwarttraining (2 Folgen). In: World Handball Magazine Tech 1994.
  • SPÄTE, DIETRICH (Red.) (1998) Zeitschrift Handball-Training, Ausgabe 6+7/98: Torwarttraining.
  • THIEL/HECKER (1993²): Halten wie wir. Münster: Philippka.
  • ZEIER, URS (1987): Der Torwart im Hallenhandball. ETS Magglingen: Eigenverlag.
  • ZELEWSKI/KLEIN (1996): Effektives Torwarttraining. Weissach: Eigenverlag.

Praxisteil

Aufwärmen

Jeder Spieler hat zwei Bälle. Mit zwei Bällen gleichzeitig prellend verschiedene Übungen ausführen (vorwärts und rückwärts laufen, Sidesteps, Hopserlauf, Anfersen, Anskippen, beidbeinig springen etc.).
Variante:

  • Unterschiedlich prellen (Höhe und Taktfrequenz variieren, abwechselnd prellen).
  • Einen Ball prellen, den anderen leicht nach oben werfen und fangen.

Zwei Bälle hochwerfen und fangen.
Variante: Einen Ball prellen, den anderen leicht nach oben werfen und fangen.

Beide Bälle fortlaufend gegen Wand werfen und fangen (auch möglich mit Füßen gegen Wand schießen), dabei immer schnellere Paßfolge und abschließender Hand- Fußabwehr.
Ein Ball möglichst dicht am Fuß führen - den anderen prellen.
Bälle in der Luft halten: Abwechselnd wird jeweils 1 Ball in die Luft gespielt, Positionswechsel ca. 2–3m, dann wird ein anderer Ball in die Luft gespielt. Die Bälle dürfen nur einmal auftippen.
Der Torwart übt alleine mit einem Ball

Ball hochwerfen - setzen - wieder aufstehen und fangen.
Ball hochwerfen und so oft wie möglich hinter dem Rücken - vor dem Bauch abwechselnd klatschen.
Ball vor dem Körper hochwerfen und hinter dem Rücken fangen und umgekehrt.
Ball durch die Beine aufsetzen und hinter dem Rücken wieder versuchen zu fangen.

Kräftigungsprogramm

Der Torwart benötigt gute Rumpf- Bauch- und Halsmuskulatur. Demnach müssen diese Muskelgruppen in jedem Training angesprochen werden!

HALS
Mit dem Kopf gegen die Wand lehnen und den Körper eine Linie bildend halten.
Partnerweise Schiebekampf Schulter gegen Schulter
Mit einer Hand den Kopf halten und gegen den Widerstand nach rechts/links ziehen.

BAUCH
Auf den Rücken legen und Oberschenkel im rechten Winkel anziehen, Unterschenkel sind parallel zum Boden. Nun versuchen, den Oberkörper leicht aufzurichten, Hände abwechselnd rechts, in der Mitte und links neben den Oberschenkeln vorbeizuführen.

RUMPF
Seitlich hinlegen, auf gebeugten Unterarm stützend Hüfte vom Boden wegbringen, sodaß der Körper eine Linie bildet. Dies kann erschwert werden, wenn in dieser Lage das obere Bein noch abgespreizt wird.

Gleiche Übung wie oben, nur daß man sich auf Rücken oder Bauch legt und auf beiden Ellenbogen abstützt.

Spezielles Dehnungsprogramm

Von einem Torhüter wird eine besondere Beweglichkeit besonders im Schulterbereich, in der Lendenmuskulatur (seitlich und nach vorne) und in der Oberschenkelrückseite gefordert. Grundsätzlich ist bei einem Dehnprogramm ein systematisches Vorgehen zu beachten, d.h. entweder geht man von Kopf über den Rumpf zu den Beinen oder aber umgekehrt vor.

Zusätzlich zu den Übungen auf einem speziellen Blatt noch ein paar Anregungen :

  • Schulter quer zur Wand, Arm (gebeugt) an die Wand in Schulterhöhe
  • Partnerweise im Hürdensitz gegenübersitzend und Hände geben. Einer zieht immer leicht den Partner zu sich
  • Ein Partner sitzt und hat die Arme hinter dem Kopf verschränkt, während der andere hinter ihm steht und ihm die Arme mit viel Gefühl nach hinten zieht. Damit eine Wirkung entsteht, muß der Stehende mit einem Bein am Rücken des sitzenden Torwarts stabilisieren (nicht mit dem Knie die Wirbelsäule “bearbeiten”, Bein drehen!)
  • Katzenbuckel - Saubuckel
  • Leichtes “paddeln” in Bauchlage mit Händen und Füßen
  • Hände verschränken, in der Hüfte rechtwinklig abbeugen, Blick geradeaus - “Tisch” bilden
  • Im Kniebrückenstand diagonal Arm und Bein strecken und wieder einrollen - Seitenwechsel

Positive Beziehung zum Ball

Übung 1: TW sitzt im Grätschsitz und tippt mit dem Ball; jedesmal, wenn der Ball in der Luft ist, führt er ein Bein unter diesem durch (beim Tippen mit der rechten Hand das rechte Bein und umgekehrt).

Variante: Dasselbe mit geschlossenen Augen.

Übung 2: Zwei Torwarte spielen sich den Ball mit der Brust zu bzw. stoppen den Ball mit der Brust.

Übung 3: Der TW wirft den Ball leicht vorwärts und blockiert ihn im Augenblick des Aufpralls auf den Boden mit den Unterschenkeln, so daß dieser nicht mehr aufspringt.

Übung 4: TW rollt den Ball vor sich und versucht sich auf den Ball zu setzen (später ohne Abstützen der Hände auf dem Boden).

Übung 5: Der TW führt in schneller Folge Rollen vorwärts und rückwärts aus und wehrt dabei die ihm vom Trainer zugeworfenen Bälle ab.

Übung 6: Der TW befindet sich in Rückenlage und dreht sich um die Längsachse nach links und rechts. Trainer spielt ihm einen Ball zu, den der TW unabhängig von seiner augenblicklichen Körperlage fängt und zurückspielt.

Übung 7: Der TW steht mit geschlossenen Augen und mit in Kopfhöhe fangbereit gehaltenen Händen da. Trainer wirft den Ball sehr vorsichtig in die Hände von A, der den Ball festhält, sobald er ihn in den Händen spürt. Die Zuspielschärfe kann den Umständen entsprechend zunehmen.

Übung 8: Der TW steht mit geschlossenen Händen in der Grundstellung. Der Trainer hält den Ball in Reichweite von TW (halbhoch, hoch, tief, nahe am Körper, unmittelbar vor dem Gesicht etc.). TW öffnet nach etwa drei Sekunden die Augen und packt den Ball so energisch wie möglich, wo auch immer er hingehalten wird.

Übung 9: Ball in Kopfhöhe mit geschlossenen Augen gegen die Wand werfen und wieder fangen.

Übung 10: Der Torwart versucht den nach oben geworfenen Ball mit seinem Nacken zu fangen und dort liegen zu lassen.

Übung 11: Ein Torwart steht mit dem Rücken an der Wand, der andere Spieler wirft ihm möglichst dicht am Kopf vorbei. Aufgabe des Torhüters ist, den Ball die ganze Zeit zu beobachten.

Übung 12: 2 TW haben jeweils einen Ball. Ein Spieler hat die Wahl, ob er Bodenpaß oder direkten Paß spielt, der Partner muß gegengleich reagieren. Abstand variieren.

Schulung der Beweglichkeit, Gewandtheit und Geschicklichkeit

Übung 1: TW hält den Ball in den Händen und steht neben Trainer. TW wirft den Ball hoch, läuft um Trainer und fängt seinen Ball wieder.

Variante: TW wirft Ball über Trainer, schlüpft durch die Grätsche (macht Bocksprung über Partner) und fängt den Ball wieder.

Übung 2:TW legt seinem Partner eine Ferse auf die Schulter und hüpft im Kreis.

Übung 3:Jonglieren und balancieren mit Bällen und Stäben in verschiedenen Variationen.

Übung 4:TW hat Ball in der Hand, wirft diesen hoch und wird angespielt. Schneller Pass zurück und fangen des eigenen Balles. Dies kann gesteigert werden bis zu vier Bällen (TW wirft zwei Bälle hoch, bekommt zwei Bälle zugespielt Rückpaß und Fangen der eigenen Bälle)

Variante: TW A hat zwei Bälle, TW B einen Ball. TW A spielt seinen Ball hoch, erhält den Paß von TW B, der seinerseits anschließend seinen Ball hochspielt und den Rückpaß von TW A erhält etc. Hier sollen bis zu sechs Bälle möglich sein!

Übung 5: Im Sprung durchgeführter Wechsel des Schwungbeines, Standbeinwechsel.

Übung 6: Fangen eines Balls (Medizinballs) auf einem Kasten / Medizinball stehend.

Übung 7: Der Torwart sitzt im Grätschsitz im Tor. Zwei Werfer werfen in schneller Folge links und rechts in Reichhöhe des Torwarts. Dieser soll die Bälle möglichst mit beiden Händen abwehren.

Übung 8: Der Torwart führt als Auftakt einen Bocksprung über einen Partner durch. Während der Landung muß er versuchen, die Arme zur anschließenden Wurfabwehr schnell nach oben zu führen.

Reaktionsschulung und Aktionsschnelligkeit:

Übung 1: Trainer bzw. Übungspartner steht hinter dem auf dem Rücken liegenden Torwart und läßt überhalb des Kopfes einen Ball herabfallen.

Variante: Mit geschlossenen Augen auf das Kommando des Partners reagieren.

Trainer läßt neben den sitzenden Torwart 1 (2) Bälle fallen. Möglichst sofortiges erhaschen der Bälle.

Übung 2: Trainer oder Übungspartner steht hinter dem übenden Torwart und wirft mit unterschiedlicher Kraft Bälle an die Wand; Torwart muß die Abpraller unter Kontrolle bringen bzw. fangen.

Übung 3: Wie Übung 2, nur daß jetzt die Bälle an die Sprossenwand geworfen werden.

Variante:Würfe in die Hallenecke; Torwart muß die Bälle berechnen und fangen.

Übung 4:Torwart steht im Tor und wendet den Rücken dem Übungspartner zu. Auf ein akustisches Zeichen hin, dreht sich der TW um und reagiert nach dem Ball.

Variante: Abwehr eines Wurfes nach Rolle vorwärts / rückwärts.

Ballabwehr aus halber Drehung, evtl. 2 Werfer, nur einer wirft auf das Tor.

Übung 5:Torwart soll Würfe, die hinter einer Mauer hervorgeworfen werden, abwehren. Die Mauer wird durch eine große Mattenwand in Höhe von 8–9 Meter dargestellt.

Übung 6:Das Tor wird umgedreht, so daß es etwa drei Meter von der Hallenwand wegsteht; die Übungspartner werfen jetzt Bälle an die Wand (möglichst von links, rechts und von oben) und der Torwart versucht diese zu halten.

Übung 7:Die Übungsgruppe stellt sich auf den 6-Meter-Kreis. Es folgen schnelle Würfe der Reihe nach. Dabei werden spezielle Aufgaben gestellt.

Variante: Die Bälle werden abwechselnd von links und rechts (aber in richtiger Reihenfolge) geworfen. Der TW muß dabei immer wieder schnell die Seiten wechseln. (Anm.: Bei dieser Übung sollte immer wieder zwischen kurzem und langem Eck unterschieden werden. Bei Würfen ins kurze Eck muß der Torwart wesentlich mehr arbeiten als bei Würfen ins lange Eck.)

Übung 8:Wurfserien von 4–6 m mit Täuschungen / Trickwürfen

Übung 9: Abwehr von mit dem Fuß geschossenen Schüssen (Antizipation entfällt, Ball kann nicht mehr gut berechnet werden).

Übung 10:Einmal darf getäuscht werden

Wie Übung 7, nur daß jetzt mit Täuschungen gearbeitet werden kann. Von links und rechts abzählend werden Paare gebildet (links 1 mit rechts1 usw.). Der linke Schütze kann jetzt zum Wurf ansetzen aber nicht werfen; danach muß der TW auf die andere Seite, wo der rechte Schütze antäuschen oder werfen kann. Da jeder nur einmal antäuschen darf, muß die linke Seite danach auf jeden Fall werfen. Hatte rechts beim erstenmal selbst angetäuscht, muß er schließlich nach links auf das Tor werfen. Wirft allerdings der linke Schütze muß auch der rechte Schütze gleich werfen.

Variante: Statt einer Paar-Bildung kann das Spiel mit allen Spielern durchgeführt werden; allerdings erfordert dies eine hohe Konzentration. Wichtige Regel dabei ist, daß jeder nur einmal täuschen darf und danach werfen muß.

Übung 11:Drei TW stehen dicht hintereinander zwei bis drei Meter vor der Wand. Der erste prellt den Ball gegen die Wand, macht seinen Platz frei und schließt sich durch Side-Steps und rückwärtslaufen hinten an. Der zweite TW rückt nach, nimmt den Ball an, spielt ihn wieder gegen die Wand, macht seinen Platz frei etc.

Übung 12:Jeder TW wirft seinen eigenen Ball hoch, ein weiterer wird zusätzlich gespielt. Auffangen der Bälle vor dem zweiten Bodenkontakt (u.U. Verletzungsgefahr!).

Abwehrtechniken/Stehvermögen

Allgemein ist hier hinzuzufügen, dass mit Einsatz von Matten und Weichböden die Intensität deutlich vergrößert werden kann.

Übung 1:Herausarbeiten der Grundtechniken

Der Trainer steht zwei Meter vor dem Torwart und führt Wurfbewegungen mit dem Ball aus, ohne wirklich zu werfen. Der TW beobachtet die Bewegungen des Trainers und führt entsprechende Abwehrbewegungen aus. Anm.:Hierbei kann auch der Unterschied zwischen der ein- und beidhändigen Abwehr dargestellt werden.

Übung 2:Würfe von den Außenpositionen

Durch den methodischen Einsatz eines Seils soll verdeutlicht werden, welche Winkelveränderungen dem Torwart zur Verfügung stehen. Es folgen einfache Würfe von den Außenpositionen, die allesamt mit der Grundtechnik “eine Körperseite stets am Torpfosten” abgewehrt werden.

Übung 3:Stehvermögen I

Der Trainer wirft einen Ball kurz und einen zweiten Ball neben das Tor, der vom TW erlaufen werden muß, eventuell Langpaß zum Gegenstoß möglich.

Übung 4:Stehvermögen II

Es liegen verschiedene Bälle im 6-Meter-Raum. Der TW sprintet jeweils zu einem Ball und macht danach “trockene” Abwehrübungen zwischen den Torpfosten.

Variante:Nach dem Zurücklaufen ins Tor werden verschiedene Würfe ausgeführt.

Übung 5:Nummerntor

Das Tor wird in sechs Bereiche aufgeteilt. Hoch, halbhoch, tief auf der linken und der rechten Seite. Diese Positionen werden mit dem Uhrzeigersinn von links tief beginnend von 1 bis 6 durchnummeriert. Der Trainer ruft Zahlen und der TW muß an der entsprechenden Position eine Abwehrhandlung vornehmen. Dabei kann das Tempo gesteigert werden und sich gewisse 2er oder 3er Zahlenkombinationen wiederholen.

Variante:Das Tor wird um zwei Zahlen (7 und 8) für die Positionen Mitte hoch und Mitte flach erweitert.

Übung 6:Deuser-Bänder

Der Torwart greift ein am linken oder rechten Torpfosten befestigtes Deuserband und wehrt mit schwungvollen Bewegungen Würfe in die entgegengesetzte Ecke ab. Dabei soll der TW sich an seinen Einsatzraum gewöhnen und nicht über den Torpfosten hinaus arbeiten.

Übung 7:Der TW wehrt Serien von Würfen auf verschiedene Positionen ab. Dabei gibt es auch 2er-Kombinationen (z.B. links-flach und dann rechts-hoch).

Variante: 2 Torhüter sind im Tor, A steht etwas weiter vorne und wehrt den Wurf ab, B wehrt gegengleich ab (A Wurf links oben, B Abwehrbewegung rechts unten).

Übung 8:Der TW wehrt Würfe ab und erfüllt folgende Zusatzaufgaben:

- kann der TW einen Ball abwehren und in seinem Torraum unter Kontrolle bringen, spielt er einen Gegenstoß auf den Trainer, der hinter der Mittellinie steht.

- geht ein Ball am Tor vorbei oder wehrt er ihn hinter das Tor ab, muß der Torwart den Ball schnellstmöglich holen und ihn zum Werfer zurück passen.

Übung 9: Schrittsprünge in einer Ballgasse ausführen mit Tempo- und Intensitätssteigerung.

Übung 10:Erlaufen zweier in den Kreis gerollter Bälle mit genauen Pässen zum Trainer und anschließende Wurfabwehr zweier Würfe.

Übung 11:Abwehrbewegungen in festgelegter Reihenfolge, anschließender Wurf. Falls nicht gehalten: Vorlaufen zum Trainer an 6m und abklatschen.

Übung 12:Richtige Schrittsprungtechnik mit gleichmäßigen Bewegungen trainieren (Bewegungsökonomie erreichen).

Übung 13:TW versucht mit geschlossenen Augen Abwehrbewegungen im Tor auszuführen, um die Orientierung und das Raumgefühl zu schulen. Dabei sollte er sich am Torpfosten orientieren.

Übung 14: Jahrmarktschießen: Welchem Torwart werden die wenigsten Bälle von zwei im Abstand von 2,5 m hüfthoch aufgestellten Kästen geworfen (Abwehr von halbhohen Bällen)

Spielnahe Übungsformen

Übung 1: 1 gegen 1

Torwürfe mit einem Abwehrspieler, der nicht eingreift, aber durch seine Stellung den Wurfwinkel verringert. Der Torwart muß daraus die richtigen Entscheidungen ziehen.

Übung 2:Erweitertes 1 gegen 1

Es werden Würfe um den Abwehrspieler herum ausgeführt. Je nach Ausgangsstellung des Schützen, Anlaufweg und Distanz zum Verteidiger berechnet der TW das Zielgebiet des Wurfes vorher.

Übung 3:2 gegen 2

Variation:3 gegen 2. Durch die Überzahl, die mit einem Kreisspieler erzeugt wird, entstehen neue Wurfpositionen, auf die der TW angemessen reagieren muß.

Übung 4: Der Werfer steht seitlich an der Torraumlinie und hält in jeder Hand einen Ball. Der Torwart läuft ihm langsam entgegen, berührt einen vom Werfer gehaltenen Ball und muß aus der Rückwärtsbewegung einen Dreher / Heber in die lange Ecke abwehren. Anschließend muß er einen zweiten hart geworfenen Ball in die kurze Ecke abwehren.

7-Meter-Situation

Dem Torwart soll in einer ersten Schulung lediglich verdeutlicht werden, welche verschiedenen Verhaltensweisen er besitzt und daß der variable Einsatz dieser Möglichkeiten seine Chancen einer erfolgreichen Abwehr vergrößert. Wenn der Torhüter über den “toten Punkt”, d.h. über den weitesten Punkt, den er beim 7-Meter-Wurf einnehmen darf ohne überspielt zu werden, Bescheid weiß, kann er technisch viel variabler agieren. Dies gilt auch für den toten Punkt bei Tempogegenstößen.

Gegenstoß-Training

Generell muss zwischen der Abwehr von Gegenstößen und dem Einleiten von Gegenstößen unterschieden werden.

Übung 1:Werfen von Gegenstoßpässen

Der Trainer wirft den Ball in den Torkreis. Der Torwart erläuft ihn und versucht, im Spielfeld verteilt Malstäbe oder Hütchen zu treffen.

Variante:Die Pässe erfolgen an stehende und laufende Spieler. Die Pässe müssen sich plötzlich senken.

Übung 2: Der Torwart spielt nach der Ballsicherung, der eine Ballabwehr vorausgegangen ist, denjenigen Spieler an, den der Trainer ruft.

Übung 3: Abfangen von Gegenstoßpässen

Der werfende Torwart darf direkt ein Tor werfen oder seine Mitspieler, die alle jenseits der Mittellinie stehen müssen, anspielen (die Spieler dürfen von ihrem Standort aus vor dem Torwurf nicht mehr als drei Schritte ausführen). Der abwehrende Torwart versucht den Ball abzufangen oder läuft ins Tor zurück. Jeder Mißerfolg der angreifenden Mannschaft wird mit Zusatzaufgaben “belohnt”.

Übung 4:Abwehr von Gegenstoßwürfen

Auch hier gilt der Grundsatz der Variabilität.

-Durch ein vorgetäuschtes Herauslaufen kann ein Heber provoziert werden.

-Durch ein Anbieten der kurzen oder langen Ecke ein Wurf in diese Ecke herausge fordert werden.

Komplexübungen

Übung 1: Trainer steht an 7m-Linie. TW läuft so lange zum Trainer heraus, bis dieser den Paß auf außen spielt, dann Abwehr des Wurfes von der Außenposition.

Übung 2:Sprung über einen kleinen Kasten und sofortige Wurfabwehr in die lange Torecke. Sofortige Abwehr eines zweiten Balls in die entgegengesetzte Torecke. Erlaufen eines dritten Balls und genauer Gegenstoßpaß.

Übung 3:Kurze Sprints zu zwei Hütchen im 6-m-Raum. Diagonale Wurfabwehr: 1. Ball hoch, 2. Ball in die entgegengesetzte Torecke flach. Sprint zu einem Ball an der 6m-Linie und Gegenstoß-Paß.

Übung 4:Sprünge über Langbänke. Sprint ins Tor, Wurfabwehr von zwei Bällen nach einer Rolle rückwärts. Wurfabwehr von zwei Würfen von der RA (LA)-Position.

Übung 5: Linienlauf, anschließend Abwehr einer Wurfserie aus dem Rückraum. Bei gehaltenen Bällen sofortiger Langpaß zum Gegenstoß des Werfers.

Übung 6: Wurftraining nach vorher festgelegter Reihenfolge von allen Positionen.

Variation: Der Torhüter kennt die vorher festgelegte Reihenfolge nicht.

Literatur

Weitergehende Empfehlungen aus dem Magazin Handball-Training 6+7/98:

  • SCHUBERT, RENATE: Übungen mit kleinen Bällen / Tennisbällen, S. 17 ff
  • ZELEWSKI, HORST: Der Weg zum Erfolg - Technik oder Intuition? Teil 1, S. 42ff