Spielberichte der Auswahlmannschaften aus dem Jahr 2013

Hessenpokalzwischenrunde mJ 2000 in Münzenberg

Zum Vergrößern anklicken!

Die Bezirksauswahlmannschaft der männlichen Jugend, Jahrgang 2000, aus Darmstadt konnte sich mit einem Sieg gegen den Bezirk Gießen 14:23 (10:10) und mit einem Unentschieden gegen den Bezirk Offenbach/Hanau 21:21 (10:10) in ihrer Gruppe an die Spitze setzen und ist somit für die Hessenpokal-Endrunde im September 2014 qualifiziert. In beiden Spielen konnte sich die Mannschaft gegenüber der Hessenpokalvorrunde im Abwehrbereich enorm steigern und legte hiermit den Grundstein für den Erfolg. Im Angriff konnte man mit druckvollem Spiel über den Kreis Tore erzielen. Entscheidende Tore wurden allerdings vom Rückraum und in der Endphase von der Linksaußen-Position erzielt.

Folgende Spieler kamen zum Einsatz:
Nr. 9 Ben Feldmann (TSV Pfungstadt), Nr. 10 Tristan Funk (JSG Büttelborn), Nr. 13 Henrik Graichen (HSG Langen), Nr. 3 Tim Pfendler (TV Lampertheim), Nr. 12 Finn Zecher (SG Egelsbach), Nr. 15 Ian Weber (HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden), Nr. 14 Tim Wissenbach (HSG Mörfelden/Walldorf), Nr. 2 Niklas Fries (TV Groß-Rohrheim), Nr. 6 Tim Henßel (SKG Roßdorf), Nr. 5 Nils Kappelar (JSG Büttelborn), Nr. 7 (verdeckt) Jonas Feldmann (TSV Pfungstadt), Nr. 86 Till-Sebastian Krause (HSG Fürth/Krumbach), Nr. 1 Jörn-Thore Döding (HC VfL Heppenheim).
Trainer: René Friedmann und Ernst Friedmann

15. Dezember 2013 — Autor: Ernst Friedmann

wJ 1999 gewinnt Hessenpokal

Die weibliche Bezirksauswahl des Jahrgangs 1999 hat am vergangenen Samstag in Fulda den Hessenpokal gewonnen. In der Gruppe der Gruppenersten aus der Zwischenrunde wurden die Auswahlmannschaften aus Gießen und Kassel/Waldeck besiegt.
Um den Hessenpokal spielen innerhalb von drei Jahren im Turniermodus alle Auswahlmannschaften der neun (jetzt acht) Bezirke des HHV gegeneinander, um im dritten Jahr die stärkste Auswahlmannschaft Hessens zu küren.
Am frühen Samstagmorgen machten sich die Mädels aus Hessens südlichstem Bezirk mit Autofahrgemeinschaften auf nach Fulda. Manch einer staunte nicht schlecht, als das Thermometer dort um 9 Uhr gerade mal 1 °C anzeigte. Doch erste Sonnenstrahlen kämpften sich durch den dichten Nebel, es schien nicht nur sportlich ein schöner Tag zu werden.
Doch bevor es zu den Vergleichen mit Gießen und Kassel/Waldeck kam, mussten die Mädels zunächst sportmotorische Tests absolvieren. In fünf verschiedenen Tests wurden Bauchmuskulatur, seitliche Rumpfmuskulatur, Rückenmuskulatur, Sprungkraft und Gewandtheit beim Achterlauf getestet. Für einige Spielerinnen stellten lediglich die Krafttests eine kleine Hürde dar, die übrigen beiden wurden von allen erfolgreich bestanden.
Nach den Tests nahmen die Mädels im Vereinsheim das Mittagessen zu sich, ehe sie sich dann auf die bevorstehenden Gruppenspiele vorbereiteten. Zumindest im ersten Spiel gegen Gießen schienen Spaghetti und Bananen anfangs noch etwas schwer im Magen zu liegen, denn man verschlief den Beginn und lag früh mit 1:5 hinten. Wer hier bereits das Spiel als verloren ansah, traute in den letzten Minuten der ersten Halbzeit seinen Augen nicht. Darmstadt spielte von der einen auf die andere Sekunde wie verwandelt, ließ in der Abwehr kein Gegentor mehr zu und schaffte nach Ballgewinnen durch die sehr offensive 3:2:1-Abwehr über Gegenstöße zum Halbzeitpfiff den Ausgleich (5:5). Nach Wiederanpfiff blieben die Mädels weiter am Drücker, setzten sich auf vier Tore ab und brachten den Vorsprung gekonnt über die Zeit zum Endstand von 14:10.
Nun war man nur noch ein Spiel vom Sieg des Hessenpokals entfernt, doch mit Kassel/Waldeck wartete ausgerechnet jener Gegner, gegen den Darmstadt in der Vorrunde die einzige Niederlage des Turniers hinnehmen musste. Anders als zuvor, war man nun sofort hellwach, bekämpfte die gegnerischen Rückraumspielerinnen jenseits der Freiwurflinie und konnte so immer wieder deren Spielfluss unterbrechen oder selbst den Ball erobern. Da man in der Vorwärtsbewegung im Vergleich zur Zwischenrunde den Ball nicht nur schnell, sondern auch kontrolliert spielte, führten die Mädels zur Halbzeit klar mit 9:4 — die Vorentscheidung. Denn in der zweiten Halbzeit spielten sich die Mädels förmlich in einen Rausch und ließen dem eigentlichen Favoriten keine Chance. Und wenn dieser dann doch einmal zum Abschluss kam, brachten die Paraden von Torhüterin Nathalie Wesp die Kassel/Waldecker Angreiferinnen zur Verzweiflung. Im Angriff stieß man torgefährlich in die doch aufgrund der sehr defensiven Spielweise des Gegners unerwartet vielen Lücken. Spielmacherin Patricia Becker setzte so ein ums andere Mal ihre Mitspielerinnen gut in Szene, die sich mit Toren dafür bedankten. Letztendlich wurde mit einem so nicht zu erwartenden, aber nicht weniger hochverdienten 16:7-Erfolg der Hessenpokal gewonnen.
Die Mädels haben sich von der Vorrunde, über die Zwischenrunde, bis hin zum Finale steigern können. Es hat sich über die Jahre ein eingespieltes Team entwickelt, das sich in jeder Trainingseinheit verbessern wollte. Dazu Teamgeist und der nötige Respekt untereinander, aber auch die Fokussierung aufs Wesentliche sind sicher nur einer der Schlüssel zum Erfolg.
Mit der Endrunde in Fulda endet nun auch die Förderung der Mädels. Ich möchte mich bei jeder einzelnen Spielerin für ihr großes Engagement während der zurückliegenden Jahre bedanken, ich wünsche euch für die Zukunft alles Gute, dass ihr von Verletzungen verschont bleibt und eure sportlichen Ziele erreicht. Denen, die mit der Hessenauswahl an der DHB-Sichtung teilnehmen — macht euch nicht zu viele Gedanken, zeigt was ihr könnt und genießt den Augenblick.
Zuletzt herzlichen Dank an alle Eltern, ohne deren Unterstützung und Einsatz die Auswahlzeit ihrer Töchter nicht möglich gewesen wäre.

Anklicken für volle Größe

Zum Kader der Endrunde gehörten:
Patricia Becker, Laura Dabraio, Marie Mulflur, Melda Müjde, Nathalie Wesp (alle HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden), Laura Bauer, Sarah Eberle, Nina und Kim Rädge, Janina Jakobi (alle HSG Bensheim/Auerbach), Alexa Winn, Liv Kornhuber (beide HSG Mörfleden/Walldorf), Friedericke Hicking (SG Egelsbach), Monika Verheugen (TSV Pfungstadt).

1. Oktober 2013 — Autor: Tobias Geiling

Weiblicher Jahrgang 2001 bestreitet erstes Turnier

Nach dem ersten Jahr Bezirksauswahltraining hatten die Darmstädter Mädchen des Jahrgangs 2001 am 1. September 2013 ihr erstes Turnier, den Hexencup in Idstein gespielt.
Vor allem diente uns das gute besetzte Turnier dazu mal zu testen, wie die Darmstädter Mädchen die Vorgaben aus den Auswahltrainingseinheiten umsetzen werden und als Team zusammen zu wachsen.
Unser erster Gegner war der Gastgeber, der TV Idstein. Auf Darmstädter Seite fing man sehr konzentriert an und eroberte viele Bälle. Im Angriff fand man die Lücke oder spielte den Pass zur besser stehenden Mitspielerin, was uns eine Führung von 5:1 bescherte. Man wechselte auf den einzelnen Positionen durch und probierte neue Formationen, was zu einem leichten Bruch im Darmstädter Team führte. Die Abwehr ließ etwas nach und Idstein konnte zum 8:8-Endstand ausgleichen.
Unser zweiter Gegner des Tages war die Mannschaft aus Budenheim. Körperlich und spielerisch waren wir unterlegen. Hier war ganz klar zu sehen, dass wir in der Abwehr nicht gut zum Gegner standen. Auch im Angriff tat man sich gegen die robusten Budenheimerinnen recht schwer. Das Spiel ging deutlich an die Mannschaft aus Budenheim.
Das dritte Spiel gegen die HSG Maintal war dann wieder besser. Im Angriff versuchten wir über den Kreis zum Erfolg zu kommen. Es wurden schöne Torchancen herausgespielt. Unsere Abwehr ließ viele einfache Tore zu, obwohl sich unsere beiden Torhüterinnen Johanna Sieber und Desiree Schuster alle Mühe gaben das zu verhindern. An den beiden lag es nicht, dass wir uns mit drei Toren geschlagen geben mussten.
Im vierten Gruppenspiel, gegen die Mädchen der HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden war man erneut spielerisch stark unterlegen und mussten uns der C-Jugend deutlich geschlagen geben.

Zum Platzierungsspiel kam es leider nicht mehr, da der Gegner aus Saulheim einfach abgereist war und nicht mehr antreten wollte. Somit beendete man das Turnier auf dem 9. Rang.

Das Turnier hat uns gezeigt, woran wir verstärkt arbeiten müssen. In unserem Bezirk muss mehr Wert auf saubere Abwehrarbeit gelegt werden, wenn wir hier voran kommen wollen. Trotzdem haben die Mädchen sich achtbar gegen die zwei Jahre älteren C-Jugendlichen geschlagen. Das allererste Spiel/Turnier diente auch dazu, sich besser kennen zu lernen und zu sehen, wie die Mädels unter Stress reagieren. Viel Arbeit liegt vor uns, bevor es zur ersten Runde des Hessenpokals im Februar 2014 geht. Das Trainerteam Nicole Strehl und Melanie Astheimer freut sich darauf.

Anklicken für volle Größe

Für Darmstadt waren am Ball:
Desiree Schuster, Annabell Senßfelder (HSG GG/Dornheim), Nele Hübner (HSG Langen), Nina Gonnermann (SG Arheilgen), Rugile Bartasevicienne, Anika Kilian, Johanna Sieber, Clara Wimmer (HSG Bensheim/Auerbach), Laura Strehl, Miriam Radtke (HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden), Alina Wojcik (JSG Siedelsbrunn/Wald-Michelbach) und Lotte Weber (JSG Zwingenberg/Alsbach).

13. September 2013 — Autor: Nicole Strehl

Jahrgang 2000 weiblich spielt Hessenpokal-Vorrunde

Anklicken für volle Größe

Am 2. Februar 2013 wurde in Langenselbold die Hessenpokal-Vorrunde ausgetragen. Das Turnier dient zur Sichtung der Kandidatinnen für die Hessenauswahl des Jahrgangs 2000. Gemeinsam mit den Bezirken Melsungen/Hersfeld, Offenbach und Odenwald/Spessart fand man sich in Gruppe D wieder.
Im ersten Spiel des Tages musste sich die Darmstädter Auswahl mit den Mädchen aus Offenbach messen. In einem insgesamt eher hektischen Spiel merkte man beiden Mannschaften die Nervosität deutlich an. Die Mädchen des gastgebenden Bezirks wurden von Ihren Trainern auf eine eher defensive 1:5 Abwehr eingestellt. Die Darmstädter Mädchen dagegen agierten sehr offensiv. Trotz kleiner Unstimmigkeiten im Zusammenspiel konnten sich die Darmstädterinnen, bei denen Nicole Strehl die verletzte Trainerin Nicole Friedrich vertrat, schnell ein kleines Polster erspielen und gingen verdient mit eine Vier-Tore-Führung in die Pause. Nach Wiederanpfiff zunächst das gleiche Bild bei beiden Mannschaften. Das Trainergespann um Nicole Strehl und Haiko Thöny begann nun mehrfach zu wechseln und verschaffte nun sämtlichen Spielerinnen eine Chance sich zu präsentieren. Die Offenbacher Auswahl nutze dies um den Vorsprung schmelzen zu lassen. So mussten die Darmstädter schließlich noch einmal kurz vor Schluss die Luft anhalten, konnten das Spiel aber zur Freude aller noch mit 19:18 gewinnen.
Im zweiten Spiel des Tages wartete die Auswahl aus dem Bezirk Odenwald/Spessart. Gleich zu Beginn der Partie verletzte sich Rückraumspielerin Laila Horn so schwer, dass das Turnier für sie leider beendet war. Die Mädchen mussten ihr Spiel nun umstellen um den Ausfall ihrer starken Rückraumspielerin zu kompensieren. Dabei taten sie sich jedoch sichtlich schwer und man ging mit einem Rückstand in die Pause. Auch nach dem Wechsel gelang es nicht sich dem körperbetonten und eher defensiven Spiel der Odenwälderinnen entscheidend entgegen zu setzen. Trotz verbesserter Spielanlage, aber mit zu vielen einfachen Fehlern, musste man sich am Ende mit 11:18 geschlagen geben.
Für das letzte Spiel, gegen die Auswahl aus Melsungen/Hersfeld, nahm man sich noch einmal viel vor. Die Mannschaft startet furios und zeigte ab der ersten Sekunde, dass man aus den Fehlern des zweiten Spiels seine Lehren gezogen hatte. Die Abwehr präsentierte sich nun wesentlich stabiler und erspielte sich ein ums andere mal fair den Ball. Und sollte doch einmal eine Gegenspielerin durchkommen, konnten sich die bis dahin starken Torfrauen Vivienne Rüdig und Nathalie Vogt weiter auszeichnen. Im Angriff spielte man nun viel konsequenter als in den Partien zuvor und speziell Marie Lüdtke und Mia Arnold auf der linken Seite brachten ihre Gegenspieler zur Verzweiflung. So ging es verdient mit einem Polster von fünf Toren in die Pause. Nach Wiederanpfiff das gleiche Bild. Die Mädchen aus Darmstadt standen hinten sicher und spielten im Angriff einen schnellen Handball. Jede die nun eingewechselt wurde, fügte sich nahtlos ein und nutzte die Gelegenheit sich vor den Sichtern zu präsentieren. Am Ende stand ein, auch in der Höhe verdienter, 19:12-Sieg zu Buche.
Die Mannschaft bedankt sich bei allen mitgereisten Fans und wünscht ihrer verletzten Mitspielerin und Trainerin gute Besserung.

Für die Darmstädter Auswahl spielten:
Laura Strehl, Celin Addison, Jara Trenado- Lopez, Marie Hommel, Marie Lüdtke, Hannah Lindenkreuz (alle HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden), Laila Horn, Nathalie Vogt (SG Egelsbach), Marie Brandt, Vivienne Rüdig (HSG Bensheim Auerbach), Mia Arnold, Hannah Lampert (JSG Siedelsbrun/Wald-Michelbach) und Lara Dahlke (JSG Zwingenberg/Alsbach).

25. Februar 2013 — Autor: Nicole Friedrich